Mit Pip und Posy im Garten! Buchstart in der Stadtbibliothek

Pip und Posy. Die kleine Schnecke
©Axel Scheffler / Carlsen Verlag, 2021

Im Juni bringt Bär «Dudu» die neuste Geschichte von Pip und Posy für die Mittwoch-Buchstarts mit!

Pip macht Gartenarbeit. Umgraben, Erde lockern, aussäen und giessen gehören dazu. Posy dagegen ist mit anderen Tätigkeiten beschäftigt. Posy macht laut Musik, hüpft wie wild mit dem Ball durch den Garten und jauchzt laut auf der Rutsche. Als Pip eine Schnecke findet, bittet er Posy um mehr Ruhe – ohne Erfolg! Brumm-brumm-brumm tönt es weiter durch den Garten und Pip und Posy geraten in einen Streit. Plötzlich erblickt ein Vogel die Schnecke und will sie erhaschen. Da ist Posys Lärm genau das Richtige für die Rettung der Schnecke – und die Versöhnung!

Kommst du mit in den Garten und hilfst Pip bei der Arbeit?

Pflanzgeschichte für den Rücken

Das Kind wendet der erwachsenen Person den Rücken zu und lässt sich mit den Fingern / Händen massieren.

Umgraben: Rücken kneten
Ausebnen: Wie ein Rechen über den Rücken streichen
Graben für Samen ziehen: Mit den Fingern von oben nach unten Linien ziehen
Samen einsetzen: mit einem Finger auf den Rücken tippen.
Giessen: mit den Fingerkuppen leicht auf den Rücken trommeln
Sonne wärmt: Handflächen kräftig aneinander reiben, dem Kind auf den Rücken legen und Wärme spüren lassen.

Pip und Posy erleben noch viele andere Abenteuer. Die Geschichten und Bilder stammen aus der Feder von Axel Scheffler und sind in verschiedenen Büchern beim Carlsen Verlag erschienen. Die Bücher sind auch in der Stadtbibliothek zum Ausleihen zu finden.

DIE BIBLIOTHEK IM KOFFER

Themenkoffer soweit das Auge reicht! Ausgewählte Medien für Kinder – in Koffern gesammelt.

Stehen Sie auch manchmal etwas ratlos vor den Regalen unserer Bibliothek und haben Mühe in der Masse die richtigen Bücher zu finden?

Suchen Sie Medien zu einem bestimmten Thema oder sind unsicher, welche sich für ihr Kind eignen? Dann können Ihnen die ab sofort erhältlichen Themenkoffer Abhilfe verschaffen.

Neu führen wir in der Stadtbibliothek Luzern zehn handliche Koffer, die randvoll mit Medien zu fünf verschiedenen Themenbereichen und für je zwei Altersgruppen (0-3 Jahre und 4-6 Jahre) bestückt sind:

  • ICH UND MEINE WELT
  • ERLEBNIS NATUR
  • FANTASIE
  • WUNDERTÜTE
  • BILDERBUCH-KLASSIKER

Darin versammeln sich Sach- und Vorlesebücher, DVD’s, Bilderbücher sowie Hörbücher. Die Koffer sind für alle ausleihbar, Verlängerungen und Reservationen sind möglich.

Noch mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Katalog

Viel Vergnügen beim Ausleihen und Entdecken zuhause!

Graphic Novel vs. Comic!? – Margaret Atwood vs. Spider-Man!?

Was unterscheidet die Graphic Novel vom Comic? Und ist die Graphic Novel tatsächlich die qualitativ «bessere» Version eines Comics?

Der Begriff «Graphic Novel» kommt aus den Vereinigten Staaten, wo diese Bezeichnung in den 80er-Jahren für Comics in Buchformat populär wurde. Er steht für komplexe, ernsthafte, eher anspruchsvolle Geschichten für ein hauptsächlich erwachsenes Publikum. Meistens sind die Graphic Novels einbändig und haben keine vorgegebene Seitenzahl, wie das bei Comic-Serien oft üblich ist.

Allerdings erscheinen manche Titel, welche zuvor als Comic-Heft erschienen sind, später in gebundenen Gesamtausgaben, die dann als Graphic Novel beworben werden.

Eine 100%ige Trennung zwischen den beiden verwendeten Begriffen gibt es also nicht!

Ausserdem: die geneigte Leserin bzw. der geneigte Leser der «Neunten Kunst» kann getrost zu den gewünschten Titeln – ob „Comic“ oder „Graphic Novel“ – ohne schlechtes Gewissen greifen! Längst haben auch die Comics ihren Weg aus der Ecke des unerwünschten, nicht „pädagogisch-wertvollen“ Mediums gefunden und sind fester Bestandteil in vielen Bibliotheken! Die unterschiedlichsten Zeichenstile und Geschichten laden zum Betrachten ein! Die Kombination von Wort und Bild ist unschlagbar! Und wie bei den Romanen existiert eine Vielfalt, die vom Inhalt her von «nur» unterhaltend bis anspruchsvoll reicht.

Entdecke auch du die Welt der «Neunten Kunst»!

50 Jahre barbapapa

Wer kennt sie nicht, Familie Barbapapa, die bereits Generationen von Kindern begleitet und begeistert. Diese freundlichen und fröhlichen Wesen die sich bestens mit Menschen und Tieren verstehen.

Alles begann vor 60 Jahren mit einem Spaziergang in Paris: Der amerikanische Biologielehrer Talus Taylor und die französische Architekturstudentin Annette Tison flanierten durch den Jardin du Luxembourg. Sie beobachteten ein Kind und hörten, wie es seine Eltern nach etwas wie «Baa baa baa baa» fragte. Da Taylor kein französisch sprach, klärte Tison ihn auf: «Barbe à papa», wörtlich übersetzt Papas Bart, ist der französische Ausdruck für Zuckerwatte.

Wenig später begann das Paar in einem Restaurant auf der Tischdecke eine von Zuckerwatte inspirierte rosafarbene, runde Figur zu zeichnen. Als Namen verwendeten sie «Barbapapa». Die beiden Schöpfer der Figuren heirateten einige Zeit später und schufen Dutzende Bücher und Zeichentrickserien über die Familie Barbapapa.

In einem Garten geboren, hatten die Barbapapas einen gesellschaftlichen Idealzustand im Sinn, friedlich soll es zugehen, grün, gesund und harmonisch. So erfreut die Familie Barbapapa seit einem halben Jahrhundert Kinder auf der ganzen Welt.